Burnout / Stress / Depression

Eigentlich geht es uns richtig gut…, verglichen mit früheren Zeiten. Aller wirtschaftlichen Krisen zum Trotz leben die meisten Deutschen in gesicherten Verhältnissen, die Lebenserwartung hat zugenommen und in der Behandlung körperlicher Erkrankungen und Leiden hat die Wissenschaft beachtliche Fortschritte erzielt.

Dem gegenüber stehen die sich häufenden Fälle der seelischen Probleme. In jüngerer Zeit machen auch die Medien dies zu ihren Themen. Bekannte Namen werden mit Stress, Leistungsversagen und Erschöpfung genannt und spiegeln dem Leser, dass es jede(n) treffen kann in unserer Gesellschaft.

Der Mensch von heute ist einer dauerhaften psychischen Belastung ausgesetzt. Die „Beschleunigung“ der Informationsflut durch Medien, die instabile Situation des Arbeitsmarktes, der gewachsene Anspruch an Kindererziehung und Partnerschaft sind nur einige Beispiele.

Zahllose Menschen plagen sich mit der Angst den Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft nicht zu genügen und grenzen sich nicht ausreichend ab in ihren Bedürfnissen zu den Ansprüchen von Job und Familie. Von einem „Burnout“ spricht man, wenn dauerhafte berufliche oder private Belastungen zu einem längerfristigen Erschöpfungszustand führen.

Chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Interessenverlust bestimmen den Alltag, man bekommt es buchstäblich „mit der Angst zu tun“ und versteht sich selbst nicht mehr. Psychisch kann ein „Burn-Out Syndrom“ depressive Zustände, Konzentrationsprobleme, Ängste und Stimmungsschwankungen hervorrufen.

Die Abgrenzung zur Diagnose „Depression“ ist schwierig und wissenschaftlich umstritten. Übergänge sind häufig fließend. Bedeutend ist jedoch: Leistungsfähigkeit und Lebensfreude sind beträchtlich eingeschränkt. Und Stress, in all seinen Schattierungen, ist der gemeinsame Nenner. In der Gesprächstherapie erkunden Therapeut und Klient das Feld der Möglichkeiten den „krankmachenden Faktoren“ zu begegnen.